Der Koran – Ein Manifest des Friedens?


Als Atheist habe ich noch nie verstanden, wie man sein Leben einem Buch unterordnen kann, welches vor Hunderten von Jahren geschrieben wurde und dessen Authentizität schon alleine deshalb nicht überprüft werden kann. Darüber hinaus kann ich nicht verstehen, wie man so viele Errungenschaften des modernen Lebens ablehnt und sie verleugnet, nur weil eben ein solches, in einer ganz anderen Zeit erschienenes Buch es vorgibt. Wichtig ist aber eines: Mir geht es nicht darum zu bewerten, welche Religion besser oder schlechter ist, denn sie sind für mich alle gleichsam bedenkliche Hirngespinste. Auf Grund bestimmter Entwicklungen in den vergangenen Jahren und besonders, weil ich mittlerweile muslimische Freunde habe, habe ich nun aber den Koran gelesen. Vor allem hat mich dabei immer die Differenz interessiert zwischen Terroristen, die den Koran als Begründung für ihre Taten benutzen, und gemäßigten Muslimen, die den Islam als Religion des Friedens betrachten.

Nach dem Lesen dieses Buches steht für mich nun fest: Der Koran ist ein Manifest des Hasses, der Drohungen und der Angst. Wenn Terroristen ihre Taten mit dem Koran begründen, haben sie Recht. Nun heißt das natürlich nicht, dass Moslems an sich schlecht sind. Die meisten von ihnen haben sich – wie bei fast allen Glaubensrichtungen – ihre Religion nicht ausgesucht. Diejenigen unter ihnen, die ihr heiliges Buch aber wörtlich interpretieren und danach handeln, sind aber genauso wie beispielsweise fundamentale Christen nicht nur schlechte, verabscheuungswürdige Menschen, sondern eine Gefahr für alle Menschen, die einen anderen Glauben vertreten.

Nun ist vielleicht ohnehin schon bekannt, dass die Religionswahl in vielen muslimischen Ländern stark eingeschränkt ist. Zwar gibt es Beispiele wie den Iran, in dem verschiedene Religionen friedlich nebeneinander existieren; die Konvertierung vom Islam zu einer anderen Religion ist aber auch dort nicht möglich bzw. steht möglicherweise sogar unter Todesstrafe.

Genau diese Strenge gibt der Koran vor. Fast in jeder Sura wird erwähnt, dass diejenigen, die nicht Allahs Wort gehorchen und seinen Aufrufen folgen, ewige Höllenqualen erleiden werden. Besonders verräterisch ist dabei Sura 76. Ab Vers 7 liest man:

„Und sie geben Speise – und mag sie ihnen (auch) noch so lieb sein – dem Armen, der Waise und dem Gefangenen, (8) (indem sie sagen:) ‚Wir speisen euch nur um Allāhs willen. Wir begehren von euch weder Lohn noch Dank dafür. (9) Wahrlich, wir fürchten von unserem Herrn einen finsteren, unheilvollen Tag.‘“

Geht es einem Moslem also nicht objektiv darum, ein guter Mensch zu sein, sondern nur darum, Allah zu gehorchen und den ewigen Qualen zu entgehen? Würden sie den Armen nicht helfen wenn sie wüssten, dass Allah nicht zusieht?

Was den zeitgenössischen Terrorismus angeht: Der Koran ist voll von Aufrufen, gegen Ungläubige zu kämpfen. Er stellt Belohnungen in Aussicht für Moslems, die für Allahs Sache kämpfen und sterben. Er betont, dass Männer mehr wert sind als Frauen, dass Homosexualität ein Verbrechen ist, dass Sklaverei legitim ist und er enthält antisemitische Passagen. Natürlich enthält der Koran auch viele Aufrufe, die objektiv als gut betrachtet werden, wie die Achtung der eigenen Eltern, dem Helfen von Armen, Ablehnung von Zinswucher, Hilfsbereitschaft und Brüderlichkeit unter Gleichgesinnten, etc. Doch so einfach ist es nicht. Mit so vielen Aufrufen zum Hass und zur Ungleichberechtigung kann der Koran kein Buch des Friedens sein.

Nun soll das nicht bedeuten, dass alle Moslems meiner Meinung nach ihrer Religion abschwören müssten. Was sie aber brauchen ist ein offener, zeitgemäßer und vor allem kritischer Diskurs über ihren Glauben und ihre Werte, denn auch wenn die Mehrzahl der Moslems Gewalt ablehnt, vertreten viele von ihnen andere rückständige Ansichten, die der Koran ihnen vorgibt, wie etwa die Ungleichberechtigung der Frau, Antisemitismus oder die Stigmatisierung von Homosexualität.

Wenn man der Meinung ist, dass der Islam rückständig ist, könnte man richtigerweise fragen, wie viele technologische Produkte, die wir heute benutzen, wie viele Nobelpreisträger oder humanitäre bzw. medizinische Errungenschaften aus den arabischen Ländern kommen. Sicher, es gab eine Zeit, in der islamische Gelehrte das Zentrum des Wissens der Welt darstellten. Als die christlichen Gesellschaften sich aber von ihrer religiösen Abhängigkeit lösten, moderner und humanitärer wurden, blieb der Islam im Mittelalter stecken. Für mich ist der entscheidende Unterschied: In westlichen Gesellschaften ist die Trennung von Staat und Kirche oft die Norm, in muslimischen kaum. Wenn man sich also auf Werte festlegt, die vor über 1000 Jahren definiert wurden, kann man nicht ernsthaft behaupten, der heutigen Zeit zu entsprechen. Stattdessen muss man heucheln, immer wieder heucheln, denn die moderne Technologie, die Muslime heute nutzen um ihre rückständigen Ideen zu verbreiten, wurde in säkularen Gesellschaften entwickelt gerade deshalb, weil sich diese der Wissenschaft geöffnet und sich weiter von ihren religiösen Dogmen entfernt hatten.

Was ich mir also wünschen würde? Die Einsicht und das Eingeständnis von Muslimen, dass der Koran nicht Frieden propagiert, sondern Hass und Angst. Dann würde nämlich die Möglichkeit bestehen, seinen eigenen Glauben zu reformieren, was dringend notwendig ist. Der Koran ist Gift, wenn man es zulässt – genauso wie andere religiöse Schriften auch. Wir brauchen nicht unbedingt mehr Atheisten, aber mehr säkulare Moslems, von denen es bisher leider nur wenige gibt.

Doch natürlich sollte man nicht meinen Worten glauben, wenn ich über hasserfüllte Passagen im Koran schreibe, sondern dem Koran selbst. Deshalb finden sich im Anhang viele Beispiele dafür. Ganz am Ende steht noch eine abschließende Bewertung von mir.

 

Die ungefähre Bedeutung des Al Qur’an Al Karim in der deutschen Sprache; aus dem Arabischen übersetzt von Abu-r-Rida Muhammad ibn Ahmad ibn Rassoul; 8. Auflage, 2012.

 

Aufruf zum Kampf gegen Ungläubige:

Sure 2, Vers 189 (2:189)

Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten. (190) Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als der Tod.

2:192

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört.

3:11

Sprich zu denen, die ungläubig sind: „Bald schon werdet ihr besiegt sein und in Gahannam versammelt werden – was für eine schlechte Ruhestätte!“

4:75

Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Teufels; darum kämpft gegen die Anhänger Satans!

4:83

Kämpfe darum für Allahs Sache – du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst – und feuere die Gläubigen zum Kampf an.

4:88

Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet.

4:100

Wahrlich, die Ungläubigen sind eure offenkundigen Feinde.

5:53

O ihr, die ihr glaubt, wer sich von euch von seinem Glauben abkehrt, wisst, Allah wird bald ein anderes Volk bringen, das er liebt, (das) demütig gegen die Gläubigen und hart gegen die Ungläubigen (ist); sie werden auf Allahs Weg kämpfen und werden den Vorwurf des Tadelnden nicht fürchten.

8:11

Da gab dein Herr den Engeln ein: „Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!“

8:16

Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuss ab; und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm.

8:38

Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist.

8:54

Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden.

8:59

Und rüstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind – und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt – abschreckt; Allah kennt sie (alle). Und was ihr auch für Allahs Sache aufwendet, es wird euch voll zurückgezahlt werden, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

8:64

O Prophet, feuere die Gläubigen zum Kampf an.

9:4

Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.

9:28

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen.

9:29

Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem gläubig waren. Allahs Fluch über sie!

9:40

Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allahs Sache!

9:72

O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler.

24:1

Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasst euch angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen. (2) Ein Unzüchtiger darf nur eine Unzüchtige oder eine Götzendienerin heiraten, und eine Unzüchtige darf nur einen Unzüchtigen oder einen Götzendiener heiraten; den Gläubigen aber ist das verwehrt.

34:32

Wir werden Fesseln um die Nacken derer legen, die ungläubig waren.

41:26

Aber gewiss werden Wir den Ungläubigen eine strenge Strafe zu kosten geben, und gewiss werden wir Ihnen ihre schlimmsten Taten vergelten. (27) Das ist der Lohn der Feinde Allahs: das Feuer. Darin wird ihnen die Wohnstatt der Ewigkeit zuteil sein – als Vergeltung dafür, dass sie Unseren Zeichen gegenüber undankbar waren.

44:42

Wahrlich, der Baum des Zaqqῡm (43) ist die Speise des Sünders. (44) Wie geschmolzenes Kupfer wird er in (ihren) Bäuchen brodeln (45), wie das Brodeln kochenden Wassers. (46) „Ergreift ihn und zerrt ihn in die Mitte der Al-Ğahīm. (47) Dann gießt auf sein Haupt die Pein des siedenden Wassers. (48) Koste! Du (meintest) doch, der Erhabene, der Würdige zu sein. (49) Siehe, dies ist nun das, woran ihr zu zweifeln pflegtet.“ (50)

47:3

Wenn ihr (im Kampfe) auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut (ihnen) auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest.

47:7

Die aber ungläubig sind – nieder mit ihnen! Er lässt ihre Werke fehlgehen.

47:19

Doch wenn eine entscheidende Sura herabgesandt wird und darin von Kampf die Rede ist, dann siehst du die, in deren Herzen Krankheit ist, dich mit dem Blick eines (Menschen) anschauen, der im Sterben von Ohnmacht befallen wird; also wehe ihnen!

47:30

Und Wir wollen euch sicherlich prüfen, bis Wir diejenigen von euch kennen, die kämpfen und standhaft sind.

47:34

So lasst (im Kampfe) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allāh ist mich euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.

48:28

Muḥammad ist der Gesandte Allāhs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander.

61:3

Wahrlich, Allāh liebt diejenigen, die für Seine Sache kämpfen, (in eine Schlachtordnung) gereiht, als wären sie ein fest gefügtes Mauerwerk.

 

In Aussicht stellen von Belohnungen bei kriegerischen Handlungen:

3:156

Und wahrlich, wenn ihr auf dem Weg Allahs erschlagen werdet oder sterbt, wahrlich, Allahs Vergebung und Barmherzigkeit ist besser als das, was ihr zusammenscharrt.

3:168

Und betrachte nicht diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind, als tot. Nein! Sie leben bei ihrem Herrn, und sie werden dort versorgt.

3:194

Da erhörte sie ihr Herr (und sprach): „Wahrlich, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen. Und diejenigen, die da auswanderten und aus ihren Häusern vertrieben wurden und auf Meinem Weg litten und kämpften und fielen – wahrlich, tilgen will Ich ihre Missetaten, und wahrlich, führen will Ich sie in Gärten, in denen Bäche fließen, als Lohn von Allah.“ Und bei Allah ist die beste Belohnung.

4:73

Lasst also für Allahs Sache diejenigen kämpfen, die das irdische Leben um den Preis des jenseitigen Lebens verkaufen. Und wer für Allahs Sache kämpft, alsdann getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen gewaltigen Lohn geben.

4:94

Allah hat die mit ihrem Gut und Blut Kämpfenden über die, die daheim bleiben, im Rang um eine Stufe erhöht. Jeden von beiden aber hat Allah Gutes verheißen; doch die Kämpfenden hat Allah vor den Daheimbleibenden durch großen Lohn ausgezeichnet.

8:73

Und diejenigen, die geglaubt haben und ausgewandert sind und für Allahs Sache gekämpft haben, und jene, die (ihnen) Herberge und Hilfe gaben – diese sind in der Tat wahre Gläubige. Ihnen wird Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung zuteil sein.

47:1

Denjenigen aber, die gläubig sind und gute Werke tun und an das glauben, was auf Muḥammad herabgesandt worden ist – und es ist ja die Wahrheit von ihrem Herrn, denen tilgt Er ihre schlechten Taten und stellt ihre gute Lage wieder her.

47:3

Und hätte Allāh es gewollt, hätte Er selbst sie besiegen können, aber Er wollte die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die auf Allāhs Weg gefallen sind – nie wird Er ihre Werke zunichte machen. (4) Er wird sie rechtleiten und ihren Stand verbessern (5) und sie ins Paradies führen, das Er ihnen zu erkennen gegeben hat.

48:15

Sprich zu den Wüstenarabern, die zurückblieben: „Ihr sollt gegen ein Volk von starken Kriegern aufgerufen werden; ihr kämpft gegen sie, es sei denn, sie treten zum Islam über; und wenn ihr gehorcht, wird Allāh euch einen schönen Lohn geben; doch wenn ihr (Ihm) den Rücken kehrt, wie ihr ihn zuvor gekehrt habt, dann wird Er euch mit qualvoller Strafe bestrafen.“

55:45

Und dem aber, der sich vor der Gegenwart seines Herrn fürchtet, werden zwei Gärten zuteil sein.

61:10

Ihr sollt an Allāh und an Seinen Gesandten glauben und euch für Allāhs Sache mit eurem Gut und eurem Blut eifrig einsetzen. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet. (11) Er wird euch eurer Sünden vergeben und euch in Gärten führen, durch die Bäche fließen, und in gute Wohnungen in den Gärten von Eden. Das ist die große Glückseligkeit. (12) Und noch etwas anderes, das ihr liebt, (wird euch zuteil sein): Hilfe von Allāh und naher Sieg.

78:30

Wahrlich, für die Gottesfürchtigen, gibt es einen Gewinn (31): Gärten und Beerengehege (32) und Mädchen mit schwellenden Brüsten, Altersgenossinnen (33) und übervolle Schalen.

 

Vorgaben zur Ungleichberechtigung bzw. Ungleichstellung und Unterdrückung der Frau:

2:222

Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld, wie ihr wollt.

2:227

Und ihre Ehemänner haben vorrangig das Anrecht, sie dann zurückzunehmen, wenn sie eine Versöhnung anstreben. Und ihnen (den Frauen) stehen die gleichen Rechte zu wie sie (die Männer) zur gütigen Ausübung über sich haben. Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen.

4:2

…, so heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier.

4:10

Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines männlichen Geschlechts kommt gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts. (In Bezug auf das Erbe.)

4:14

Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt.

4:33

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: Ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!

9:107

In ihr (einer Moschee) sind Männer, die sich gerne reinigen; und Allah liebt diejenigen, die sich reinigen.

16:56

Und sie dichten Allah Töchter an. Gepriesen sei Er! Und sich selbst behalten sie vor, was sie begehren. (57) Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter überbracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, und er unterdrückt den inneren Schmerz. (58) Er verbirgt sich vor den Leuten aufgrund der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie behalten trotz der Schande, oder (soll er sie) in der Erde verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen!

24:5

Und (was) jene (betrifft), die ihren Gattinnen (Ehebruch) vorwerfen und keine Zeugen (dafür) außer sich selber haben – von solchen Leuten soll die Aussage des Mannes allein (genügen), wenn er viermal bei Allah schwört, dass er die Wahrheit rede.

24:30

Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden senken und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhne ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken.

33:52

Und wenn ihr sie (seine Frauen) um irgendetwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang.

33:58

O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden.

60:9

Gläubige Frauen… Wenn ihr sie dann gläubig findet, so schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Diese (Frauen) sind ihnen nicht erlaubt, noch sind sie (als Ehemänner) diesen (Frauen) erlaubt. Jedoch zahlt (ihren ungläubigen Ehemännern) das zurück, was sie (für sie) ausgegeben haben. Und es ist keine Sünde für euch, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihre Brautgabe gegeben habt. Und haltet nicht am Ehebund mit den ungläubigen Frauen fest, sondern verlangt das zurück, was ihr (für sie) ausgegeben habt, und lasst (die Ungläubigen) das zurückverlangen, was sie (für sie) ausgegeben haben!

60:10

Und wenn irgendeine von euren Frauen von euch zu den Ungläubigen fortgeht, dann gebt, wenn ihr (bei den Ungläubigen) Beute macht, jenen (Gläubigen), deren Frauen fortgegangen sind, das Gleiche von dem, was sie (für ihren Frauen) ausgegeben haben.

65:3

Wenn ihr Zweifel hegt (über) jene eurer Frauen, die keine Menstruation mehr erhoffen, (dann wisst, dass) ihre Frist drei Monate beträgt, und (das Gleiche gilt für) diejenigen, die noch keine Menstruation gehabt haben. Und für die Schwangeren soll die Frist solange dauern, bis sie zur Welt bringen, was sie getragen haben.

66:4

(2) Der Prophet […] (4)Vielleicht wird sein Herr ihm, wenn er sich von euch scheidet, an eurer Stelle bessere Frauen als euch geben, muslimische, gläubige, gehorsame, reuige, fromme, fastende (Frauen), Ṯaiyibāt und Jungfrauen.

 

Versprechen von Jungfrauen im Himmel:

37:47

Und bei ihnen werden (Keusche) sein, die züchtig aus großen Augen blicken (48), als ob sie verborgene Perlen wären.

38:50

Dort werden sie zurückgelehnt ruhen; dort werden sie Früchte in Mengen und reichlich Trank haben. (51) Und bei ihnen werden (Keusche) sein, die züchtig blicken, Gefährtinnen gleichen Alters.

55:55

Darin sind (keusche Mädchen) mit züchtigem Blick, die weder Menschen noch Ğinn vor ihnen berührt haben.

 

Antisemitische Referenzen:

4:45

Es gibt welche unter den Juden, die Worte aus ihren Stellung verdrehen und sagen: „Wir hören und wir gehorchen nicht“, und „Höre, ohne gehört zu werden!“, und „Sei uns nachsichtig!“, indem sie mit ihren Zungen lügen und den Glauben lästern.

4:159

Und der Sünde der Juden wegen haben Wir ihnen gute Dinge verboten, die ihnen erlaubt waren, wie auch, weil sie viele Hindernisse in Allahs Weg legten (160) und weil sie Zins nahmen, obgleich es ihnen untersagt war, und weil sie das Gut der Leute widerrechtlich aufzehrten.

16:117

Und denen, die Juden sind, haben Wir all das verboten, was Wir dir bereits zuvor mitgeteilt haben. Und nicht Wir taten ihnen Unrecht, sondern sie taten sich selber Unrecht.

 

Stigmatisierung von Homosexualität als Verbrechen:

7:79

Und (Wir entsandten) Lot, da er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr eine Schandtat begehen, wie sie keiner in der Welt vor euch je begangen hat? (80) Ihr gebt euch in (eurer) Sinneslust wahrhaftig mit Männern statt mit Frauen ab. Nein, ihr seid ein ausschweifendes Volk.“ […] (83) Und wir ließen einen gewaltigen Regen auf sie niedergehen. Nun siehe, wie das Ende der Verbrecher war!

26:164

Vergeht ihr euch unter allen Geschöpfen an Männern (165) und lasst eure Frauen (beiseite), die euer Herr für euch erschaffen hat? Nein, ihr seid ein Volk, das die Schranken überschreitet.“ (166) Sie sagten: „Wenn du (davon) nicht ablässt, o Lot, so wirst du gewiss einer der Verbannten sein.“ (167) Er sagte: “Ich verabscheue euer Treiben.“

29:27

Und da sagte Lot zu seinem Volk: „Ihr begeht eine Schändlichkeit, die keiner von allen Menschen je vor euch begangenen hat. (28) Vergeht ihr euch tatsächlich an Männern und macht die Wege unsicher? Und bei euren Versammlungen begeht ihr Abscheuliches!“

 

Legitimierung von Sklaverei

24:31

Und verheiratet diejenigen von euch, die ledig sind, und die guten unter euren Sklaven, männliche wie weibliche.

24:32

Und zwingt eure Sklavinnen nicht zur Prostitution.

58:2

Und jene nun, die ihre Frauen Mütter nennen und dann zurücknehmen möchten, was sie gesagt haben – (die Buße dafür) ist die Befreiung eines Sklaven, bevor sie einander berühren.

 

Weitere Beispiele dafür, was im Islam verachtet werden sollte:

23:1-6

Wahrlich, erfolgreich sind die Gläubigen, die […] ihre Schamteile bewahren; außer gegenüber ihren Gattinnen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen; denn dann sind sie nicht zu tadeln. Diejenigen aber, die darüber hinaus etwas begehren, sind Übertreter.

24:32

Und diejenigen, die keine (Gelegenheit) zur Ehe finden, sollen sich keusch halten, bis Allah sie aus Seiner Fülle reich macht.

60:12

O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft mit einem Volk, dem Allāh zürnt; denn sie haben die Hoffnung auf das Jenseits gerade so aufgegeben, wie die Ungläubigen die Hoffnung auf die Wiederbelebung derer aufgegeben haben, die in den Gräbern liegen.

77:19

Schufen Wir euch nicht aus einer verächtlichen Flüssigkeit, (20) die Wir dann an eine geschützte Bleibe brachten (21) für eine bestimmte Fügung?

 

Der Prophet Mohammed hat Sonderrechte

33:49

O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Brautgabe gegeben hast, und jene, die du von Rechts wegen aus (der Zahl) derer besitzt, die Allah dir als Kriegsbeute gegeben hat, und die Töchter deines Vaterbruders und die Töchter deiner Vaterschwestern und die Töchter deines Mutterbruders und die Töchter deiner Mutterschwestern, die mit dir ausgewandert sind, und jedwede gläubige Frau, die sich dem Propheten schenkt, vorausgesetzt, dass der Prophet sie zu heiraten wünscht; (dies gilt) nur für dich und nicht für die Gläubigen.

33:50

Du darfst die von ihnen entlassen, die du (zu entlassen) wünscht, und du darfst die behalten, die du (zu behalten) wünschst; und wenn du eine, die du entlassen hast, wieder aufnehmen willst, dann trifft dich kein Vorwurf.

33:52

Und es geziemt euch nicht, den Gesandten Allahs zu belästigen, noch (geziemt es euch) seine Frauen jemals nach ihm zu heiraten. Wahrlich, das würde vor Allah eine Ungeheuerlichkeit sein.

37:39

Ausgenommen (davon sind) die erwählten Diener Allahs. (40) Diese sollen eine zuvor bekannte Versorgung erhalten.

 

Die ultimative Motivation für das eigene Handeln: Angst!

76:7

Und sie geben Speise – und mag sie ihnen (auch) noch so lieb sein – dem Armen, der Waise und dem Gefangenen, (8) (indem sie sagen:) „Wir speisen euch nur um Allāhs willen. Wir begehren von euch weder Lohn noch Dank dafür. (9) Wahrlich, wir fürchten von unserem Herrn einen finsteren, unheilvollen Tag.“

 

Wer schrieb den Koran?

Was soll man nun also vom Koran halten? Beim Lesen des Buches wurde mir eines klar: Natürlich glaube ich nicht, dass Allah die Verse diktiert hat, da ich an nichts Übernatürliches glaube. Wenig überzeugend ist es auch, wenn im Koran immer wieder sinngemäß steht: „Was im Koran steht ist wahr, weil wir es sagen und weil es hier steht!“ Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Mohammed tatsächlich gelebt und den Koran geschrieben hat. Warum? Historisch betrachtet scheint er in kämpferischen Konflikten als Anführer, also als Feldherr beteiligt gewesen zu sein. Was brauchte er also? Soldaten, die gehorchten, ohne Fragen zu stellen und für seinen Willen in den Krieg zogen. Schon immer spielte Angst dabei eine große Rolle – wie in allen anderen Religionen auch. „Wenn ihr nicht macht, was hier geschrieben steht, dann werdet ihr ewige Qualen erleiden!“ Es gibt in der Menschheitsgeschichte Tausende von Sekten und Kulten. Von den meisten werden wir nie etwas erfahren, ein paar setzten sich durch und bestimmen heute noch die Welt. Der Islam war eine dieser Ideen – und Mohammed ein Kriegsherr, der dessen Verbreitung vorantrieb und es schaffte, sich seine Mitmenschen gehörig zu machen.

Wie bei anderen religiösen Schriften auch finden sich im Koran nur allzu deutliche Hinweise darauf, warum ein Mensch, noch dazu ein Mann ihn geschrieben haben muss. Warum kann ein allmächtiger Allah Wunder vollbringen, aber nicht seine eigenen Konflikte lösen? Warum ruft er immer wieder zum Krieg auf? Warum ist seine Schöpfung so fehlerbehaftet? Warum stellt das Paradies – blühende Gärten mit saftigen Früchten, fließenden Bächen und Jungfrauen – das Ideal dar, was man/Mann sich auf Erden wünscht? Warum sollte Allah sich dafür interessieren, dass Männer mehr wert sind als Frauen? Warum sollte der Prophet Sonderrechte haben im Gegensatz zu anderen Gläubigen? Warum werden Juden und Homosexuelle – auch eine Schöpfung Allahs – verachtet? Warum ist die Motivation für gutes Handeln Angst anstatt von Humanität und Verstand?

Der Koran ist Mohammeds Manifest zum Erreichen seiner eigenen Ziele. Umso erbärmlicher scheint es daher, dass er noch heute das Handeln von so vielen Menschen beeinflusst. Auf tragische Weise passend scheint daher das Sprichwort: „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“

Doch abschließend sei noch einmal betont, dass wir keinen Hass oder keine Ablehnung gegen Muslime brauchen, was kontraproduktiv wäre. Stattdessen brauchen wir Bildung, Bildung, Bildung – und weniger Toleranz, wenn es um gefährliche Ideologien geht.